Das Studium ist zu Ende - und damit auch das Kapitel Studentenbude,
Nebenjobs und das immer zu knappe Budget -
und der erste Job steht an. Doch auch für Akademiker wachsen die Jobs nicht auf den Bäumen und daher sollte man
sich rechtzeitig um den Berufseinstieg kümmern
Der Einstieg in den Beruf stellt nach dem Studium einen weiteren wichtigen Lebensabschnitt dar. Hier zeigt sich
erstmals, wie theoretische Kenntnisse praktisch in die Tat umgesetzt werden können - eine Aufgabe, die nicht immer
ganz einfach zu lösen ist. Denn nach wie vor sind zahlreiche Studiengänge insbesondere an der Volluniversität
durchaus theorielastig. Und auch die Praxisphasen beispielsweise an der Fachhochschule können oftmals nur einen
sehr oberflächlichen Einblick in das spätere Berufsleben geben. Freiwillige Praktika und gezielte Nebenjobs in der
favorisierten Branche sind deshalb gute Hilfsmittel, die den Berufsstart bereits deutlich erleichtern können. Es
gibt aber auch tröstende Theorie: Den Einstieg in den Job beginnen die allermeisten Studienabsolventen mit
vergleichbaren Voraussetzungen - und nach einer entsprechenden Einarbeitungsphase finden man sich bald spielend
zurecht. Wer noch nicht genau weiß, wohin der Karriereweg führen soll, dem sei der Besuch einer
Jobmesse empfohlen:
Hier werden verschiedene Berufspositionen, Branchen und Unternehmen vorgestellt. Dabei gibt es sowohl Branchen
spezifische Messen als auch solche, die Studierenden einen allgemeinen Überblick über ihre Zukunftsperspektiven
bieten sollen.
Der Start in den Beruf kann dabei höchst unterschiedlich ausfallen: Neben dem direkten Jobeinstieg gibt es Branchen,
die Bewerber zunächst für ein sogenanntes Volontariat auswählen. Hierzu zählen insbesondere Verlage und Redaktionen,
zum Teil auch Museen oder Rundfunk - und Fernsehanstalten. Der Berufseinstieg in die Theaterwelt hingegen findet
nicht selten über eine Hospitanz, zum Beispiel als Regie-Assistenz oder Produktionshelfer, statt. In
Wirtschaftsunternehmen erfreut sich das Modell "Trainee" wachsender Beliebtheit. Gemeint ist hiermit eine Art
praktische Einführung in den Betrieb, welche im Gegensatz zu manch klassischem Praktikum vergütet wird und bereits
konkrete Erfahrungen im späteren Aufgabenbereich vermitteln soll. Hier werden Trainees im Anschluss meist direkt
in den Betrieb übernommen.
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