Ähnliche Voraussetzungen, ganz unterschiedliche Aufgaben: Ferienjobs haben lediglich gemein, dass sie allesamt in
den Ferien stattfinden. Welche Ferien damit genau gemeint sein, das kann von Job zu Job ganz verschieden sein.
Typisch sind zum Beispiel die Sommermonate, in denen sowohl SchülerInnen als auch Studierende frei haben. Hierdurch
ergibt sich eine besondere Verdienstmöglichkeit, die mit Unterricht, Seminar und Vorlesung sonst kaum zu
vereinbaren wären. Hinzu kommen günstige Rahmenbedingungen, zum Beispiel bezüglich der wöchentlichen Arbeitsstunden:
Diese sind für StudentInnen, aber je nach Alter auch für SchülerInnen jetzt deutlich gelockert. Als Faustregel gilt,
dass in den Ferien deutlich mehr gearbeitet werden darf. Auf Verdienstgrenzen muss man jedoch auch dann achten -
schließlich kann ein lukrativer Nebenverdienst schnell die Grenzen zum Beispiel für Kindergeld, die
Familienversicherung, aber auch für die Einkommenssteuer sprengen.
Und weil sich nicht nur SchülerInnen und Studierende, sondern auch viele Arbeitgeber auf Verstärkung einstellen,
stehen heute zahlreiche Ferienjobs für jeden Geschmack zur Wahl. Wichtig: Um eine reelle Chance auf den
gewünschten Job zu haben, sollte man unbedingt die Voraussetzungen überprüfen. Ein Mindestalter beispielsweise
oder ein PKW-Führerschein sind Kriterien, die nur selten zur Diskussion stehen. Auch einschlägige Erfahrungen
und Vorkenntnisse können von Vorteil sein.
Der Phantasie sind zumindest theoretisch keine Grenzen gesetzt -
mal wird eine Urlaubsvertretung für ausgefallene Mitarbeiter gesucht, mal setzt man auf zusätzliche Saisonkräfte.
Letzteres ist insbesondere in typischen Tourismus-Betrieben, also beispielsweise Cafés, Imbissbuden oder
Bootsverleih der Fall. Auch Tätigkeiten am Fließband, im Urlaubsclub oder als Reisebegleitung werden häufig als
Ferienjob ausgeschrieben. Wer einen festen Nebenjob hat, der kann natürlich auch seinen Arbeitgeber fragen,
ob er zusätzliche Unterstützung in den Schul- bzw. Semesterferien gebrauchen kann.
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